Bildleiste, bestehend aus 3 Fotos, zeigt Migranten in verschiedenen Situationen

Pressemitteilungen

Stellungnahme Prof. Dr. Klaus J. Bade, Vorsitzender des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR), zu dem am 23. August im Spiegel erschienenen Artikel von Thilo Sarrazin ‚Was tun?‘

Der Vorsitzende des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration, Prof. Dr. Klaus J. Bade, erklärt zu dem am 23. August im Spiegel erschienenen Artikel von Thilo Sarrazin ‚Was tun?‘: „ Der Artikel von Thilo Sarrazin bringt dort, wo er Recht hat, nichts Neues und dort, wo er neu ist, meist eine groteske Mischung von statistisch verbrämten Halbwahrheiten, Vorurteilen, Unterstellungen und unzulässigen Verallgemeinerungen. Warum hat Sarrazin seinerzeit als politischer Verantwortungsträger im Berliner Senat nicht dazu beigetragen, die Entwicklungen zu begrenzen, deren Folgen er heute beklagt. Wenn er sich in Fragen von Integration und Migration besser informieren will, empfehle ich einen Blick in das Jahresgutachten des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration.“

SVR begrüßt Lagebericht der Integrationsbeauftragten

Integration: Erfolgsbericht mit Mängelliste

Berlin, 7. Juni 2010. Der achte Bericht der Integrationsbeauftragten über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland wurde heute in Berlin vorgestellt. Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) bestätigt die insgesamt verhalten positiven Einschätzungen, drängt jedoch auf eine Bildungs- und Qualifizierungsoffensive, um Integration zu fördern und sozialen Spannungen vorzubeugen.
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Region Rhein-Ruhr: Tolerant in den Städten trotz Strukturschwächen

Expertengespräch zum SVR-Integrationsbarometer stellt Ergebnisse des Vergleichs der Rhein-Ruhr-Region mit anderen Ballungsgebieten vor: Bevölkerung toleranter/ Zusammenleben in ethnisch gemischten Nachbarschaften dennoch als schwierig erlebt/ Bildungsförderung in strukturschwächeren Gebieten besonders dringend

Düsseldorf, 15. Juni 2010. Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) stellte heute gemeinsam mit der Stiftung Mercator, der Bertelsmann Stiftung und der Vodafone Stiftung Deutschland bei einem Fachgespräch mit Experten aus Politik und Praxis die Ergebnisse seines Jahresgutachtens mit Integrationsbarometer für die Region Rhein-Ruhr vor.
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Erstes Jahresgutachten des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration vorgelegt

Einwanderungsgesellschaft: Integration viel besser als ihr Ruf

Bevölkerung zufrieden mit Integration und Integrationspolitik. Soziale Spannungsfelder, Problemstau im Bildungsbereich und Reformbedarf in der Zuwanderungspolitik bleiben.

Berlin, 19. Mai 2010. Deutschland ist angekommen in der Einwanderungsgesellschaft. Dies zeigt das erste Jahresgutachten des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR). Die Integration läuft im gesellschaftlichen Alltag weitgehend auf Erfolgskurs, vor allem im europäischen Vergleich. Nach dem SVR-Integrationsbarometer, einer repräsentativen Befragung von über 5.600 Personen, zeigt die Bevölkerung einen „pragmatischen Integrationsoptimismus“ und ein „belastbares gegenseitiges Grundvertrauen“, so der SVR-Vorsitzende Klaus J. Bade. Zuwanderer vertrauen den Deutschen zum Teil mehr als der eigenen Herkunftsgruppe und mitunter sogar mehr als die Deutschen sich selbst. Der mit dem Integrationsbarometer erstmals gemessene Integrationsklima-Index (IKI) registriert einen positiven Mittelwert: Auf einer Skala von 0 (sehr schlecht) bis 4 (sehr gut) liegt der IKI für das Jahr 2009 bei 2,77 (Mehrheitsbevölkerung) und sogar 2,93 (Zuwandererbevölkerung). Auch in der Politik ist Integration als zentrale gesellschaftspolitische Aufgabe akzeptiert.
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Adressat nicht erreicht? Deutsche Islam Konferenz bei Muslimen kaum bekannt

Integrationspolitik der Bundesregierung ist Zuwanderern weniger bekannt als der Mehrheitsbevölkerung. Von den muslimischen Zuwanderern haben 43% noch nie von der Deutschen Islam Konferenz gehört.

Berlin, den 12. April 2010. Eine auf mehr als 5.500 Interviews gestützte Befragung des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) zeigt: Auf Öffentlichkeitswirksamkeit zielende integrationspolitische Initiativen der Bundesregierung sind Zuwanderern weniger bekannt als der Mehrheitsbevölkerung. Insbesondere die Deutsche Islam Konferenz (DIK) ist der Hälfte der Zuwanderer unbekannt, gut bekannt ist sie nur 11%. Auch bei den muslimischen Zuwanderern haben 43% noch nie davon gehört. Besonders bedenklich erscheint, dass in Deutschland geborene Muslime die DIK mit 47% sogar noch weniger kennen als selbst zugewanderte Muslime (42%). Bei der Mehrheitsbevölkerung hat hingegen nur ein Drittel keine Ahnung von der DIK. Bei der Zuwandererbevölkerung deutlich bekannter sind praktische Maßnahmen wie der Einbürgerungstest. „Die neue DIK sollte von einer gezielteren Informationspolitik begleitet werden“, erklärte der Vorsitzende des Sachverständigenrats, Prof. Dr. Klaus J. Bade. Sehr zu begrüßen ist deshalb die Ankündigung von Bundesinnenminister de Maizière, künftig mehr praktische Umsetzungsfragen in den Vordergrund zu stellen. Das wird diesen wichtigen Dialog für einen größeren Teil der Muslime auch im Alltag relevant werden lassen.“

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Ende der Schonfrist: 100 Tage schwarz-gelbe Integrations- und Migrationspolitik

Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) prüft integrations- und migrationspolitische Leistungsbilanz der neuen Bundesregierung. Bleiberechtsregelung und Anerkennungsgesetz als Lichter am Ende des Tunnels, Betreuungsgeld als integrationspolitischer Planungsfehler, migrationspolitische Hausaufgaben noch nicht angepackt.

Berlin, den 3. Februar 2010. Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) zieht ein teils moderates, teils kritisches Fazit aus der integrations- und migrationspolitischen Leistungsbilanz der neuen Bundesregierung. Als „Lichter am Ende des Tunnels“ einer lange ergebnisarmen Ankündigungspolitik begrüßte der Vorsitzende Prof. Dr. Klaus J. Bade insbesondere die Verlängerung der Bleiberechtsregelung für geduldete Flüchtlinge und das geplante Anerkennungsgesetz für im Ausland erworbene Abschlüsse, zwei auch vom Sachverständigenrat dringlich angemahnte Entscheidungen.

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„Passabler Start in der Integrationspolitik, aber auch Chancen verpasst“

Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration erfreut und enttäuscht über Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen. Kritik in Institutionenfragen, am „Aussitzen“ der Optionspflicht im Staatsangehörigkeitsrecht und am Ausbleiben einer Generalreform der Zuwanderungssteuerung.

Berlin, 26. Oktober 2009. Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) zieht ein ambivalentes Fazit aus den integrations- und migrationspolitischen Ergebnissen der Koalitionsvereinbarung der neuen Bundesregierung. Während die „Zielvereinbarungen zur Integrationspolitik zumeist richtungweisende Perspektiven“ eröffneten, seien die „Aussagen zur Migrationssteuerung mitunter mutlos und vage“, kommentierte der Vorsitzende des SVR, Prof. Dr. Klaus J. Bade. Außerdem gebe es „zur institutionellen Aufwertung der Bereiche Integration und Migration nur Fehlanzeige“.

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Viel getan, viel zu tun: Empfehlungen für die neue Regierungskoalition

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) empfiehlt der neuen Bundesregierung einen Dringlichkeitskatalog für die Integrations- und Migrationspolitik. Im Zentrum stehen die Auswahl von Zuwanderern, Einbürgerung und humanitäre Belange.

Berlin, 5. Oktober 2009. „Qualifikationsoffensive und bedarfsorientierte Zuwanderung sind zwei Seiten der gleichen Medaille“, erklärte der SVR-Vorsitzende Prof. Dr. Klaus J. Bade. Der SVR empfiehlt, für die Zeit der Erholung nach der Wirtschaftskrise ein neues Steuerungssystem für Zuwanderung vorzubereiten, getragen von drei Säulen: einem Punktesystem mit Qualitätskriterien für die Auswahl von Zuwanderern (1. Säule), einer damit verschränkten Engpassanalyse mit Bonuspunkten für die Zulassung von am inländischen Arbeitsmarkt vergeblich gesuchten Fachkräften (2. Säule) sowie in Fällen besonderer Dringlichkeit einer Akutsteuerung über eine Zuwanderungsabgabe für Arbeitgeber (3. Säule). Über diese Abgabe können Arbeitgeber kurzfristig und unbürokratisch ausländische Fachkräfte auch direkt gewinnen. Der Ertrag soll einem Qualifikationsfonds für Arbeitskräfte in Deutschland zugute kommen.

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Sachverständigenrat begrüßt ‘Integrationsindikatorenbericht’ der Bundesregierung

Bericht ist „großer Schritt voran“, beobachtet aber noch zu sehr „Migranten im Hamsterrad“. Indikatoren müssen reduziert sowie um schichtspezifische und weiche Faktoren ergänzt werden.

Berlin, 15. Juni 2009. Der Vorsitzende des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR), Prof. Dr. Klaus J. Bade, begrüßte den in den Medien umstrittenen ‘Integrationsindikatorenbericht’ der Bundesregierung. Er wird durch Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer in Berlin im Rahmen einer EU-Tagung am 15. und 16. Juni 2009 präsentiert, wurde aber schon in der vorausgegangenen Woche der Presse vorgestellt. „Mit diesem neuen Instrument können künftig Entwicklungen im Integrationsgeschehen über längere Zeit entschieden besser bewertet werden“, erklärte Bade. Die einheitliche Indikatorenliste sei „zwar noch zu umfangreich, aber auf der Bundesebene ein großer Schritt voran.“ Hier könne Integrationsförderung als Partizipationsförderung gezielt und im Erfolg messbar ansetzen.

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Vorsitzender des Sachverständigenrats stellt Informationspapier der Geschäftsstelle des SVR vor:

„Qualifikation und Migration: Potenziale und Personalpolitik in der ‘Firma’ Deutschland“

‘Handeln in der Krise für die Zeit danach’: SVR-Vorsitzender sieht die Krise als Chance zu migrationspolitischer Weichenstellung

Berlin, 26.5.2009 - Der Vorsitzende des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR), Prof. Dr. Klaus J. Bade, hat heute in Berlin ein Informationspapier der Geschäftsstelle des SVR über personalpolitische Potenziale in der ‘Firma’ Deutschland” vorgestellt. Äußerer Anlass war die Eröffnung der neuen Räumlichkeiten der Geschäftsstelle, die dem Sachverständigenrat zuarbeitet. Im Zentrum der vorgestellten Analyse steht die Frage, inwieweit sich das Qualifikationsniveau der Erwerbsbevölkerung in Deutschland durch Abwanderung, Zuwanderung und Integration verändert, verbunden mit exemplarischen Handlungsemp-fehlungen für Migrations- und Integrationspolitik.

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Dr. Gunilla Fincke ist neue Geschäftsführerin des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration

Berlin, 5.1.2009 – Dr. Gunilla Fincke (32), ehemalige Projektleiterin der ZEIT-Stiftung, ist neue Geschäftsführerin des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration. Sie hat die neu geschaffene Position am 1. Januar 2009 angetreten. Fincke baute seit 2007 im Bereich „Wissenschaft und Forschung“ der ZEIT-Stiftung den Schwerpunkt „Migration“ auf.

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Acht deutsche Stiftungen gründen den Sachverständigenrat für Integration und Migration

Migrationsforscher Prof. Dr. Klaus J. Bade zum Vorsitzenden berufen

Berlin, 15.10.2008. Als Gemeinschaftsprojekt haben heute acht deutsche Stiftungen aus der Mitte der Zivilgesellschaft den „Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration“ ins Leben gerufen. Das unabhängige wissenschaftliche Expertengremium wird von nun an in einem Jahresbericht und verschiedenen Gutachten Stellung zu integrations- und migrationspolitischen Themen beziehen. Ziel ist es, die Politik in Bund, Ländern und Gemeinden sowie die Zivilgesellschaft mit wissenschaftlich fundierten und handlungsorientierten Empfehlungen zu begleiten. Die acht Stiftungen stellen insgesamt rund 1,7 Millionen Euro für den Aufbau des Sachverständigenrats in den kommenden drei Jahren zur Verfügung.

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Eine Initiative von:
Der Sachverständigenrat geht auf eine Initiative der Stiftung Mercator und der VolkswagenStiftung zurück. Ihr gehören acht Stiftungen an. Neben der Stiftung Mercator und der VolkswagenStiftung sind dies: Bertelsmann Stiftung, Freudenberg Stiftung, Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Körber-Stiftung, Vodafone Stiftung und ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.
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