Aussiedler/Spätaussiedler
Aussiedler und Aussiedlerinnen bzw. Spätaussiedler und Spätaussiedlerinnen sind Personen deutscher Herkunft sowie deren Nachkommen, die ihren Wohnsitz in Osteuropa, auf dem Gebiet der ehem. Sowjetunion oder in China (sog. Aussiedlungsgebiete) hatten, unter einem Kriegsfolgenschicksal des 2. Weltkrieges gelitten haben und die diese Gebiete im Rahmen eines Aufnahmeverfahrens nach den Regelungen des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG) verlassen haben. Als Spätaussiedler und Spätaussiedlerinnen werden Personen bezeichnet, die auf vertriebenenrechtlicher Grundlage nach dem 1. Januar 1993 zugewandert sind. Mit der Einführung der Kategorie des „Spätaussiedlers“ wurde der Zuzug weitgehend auf Personen aus dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion begrenzt und umfasst nur noch Personen, die vor dem 1. Januar 1993 geboren wurden.
