Jan Schneider bei Podiumsdiskussion zu Rückkehr und Reintegration

Berlin, 8. September 2025

Wie wirksam sind Maßnahmen der Rückkehr- und Reintegrationsunterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)? Das hat das Deutsche Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval) in einem rund dreijährigen Projekt untersucht. In einer Online-Fachveranstaltung am 8. September 2025 präsentierte das Evaluierungsteam die Ergebnisse und Empfehlungen. Im Anschluss diskutierte Dr. Jan Schneider, Leiter des Bereichs Forschung in der SVR-Geschäftsstelle gemeinsam mit weiteren Panelisten darüber, wie die deutsche und europäische Politik weiterzuentwickeln ist, um Rückkehr und Reintegration zu fördern.

Aus den überwiegend kritischen Ergebnissen der Evaluierung ließe sich für die migrations- und rückkehrbezogenen Programme des BMZ viel lernen, so Schneider. Gleichzeitig sei eine kohärente öffentliche Kommunikation der Maßnahmen im Rahmen der Migrationspolitik der Bundesregierung erforderlich. Die Diskussionsteilnehmenden waren sich in der Diagnose einig, dass der Abstimmungsbedarf der verschiedenen, mit Rückkehr und Reintegration befassten Bundesressorts weiterhin hoch ist, insbesondere in Zeiten eines angespannten Haushaltes. Auch die EU-Mitgliedstaaten sollten sich künftig zu ihrer Rückkehr- und Reintegrationspolitik besser abstimmen – das wäre auch im Sinne der Neuausrichtung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) ab Mitte 2026.

Weiterführende Links:

Der vollständige Bericht „Rückkehr und Reintegration – Evaluierung der Unterstützung des BMZ für die nachhaltige Reintegration im Herkunftsland nach einer Rückkehr aus Deutschland“ ist auf der Website des DEval abrufbar: https://www.deval.org/fileadmin/Redaktion/PDF/05-Publikationen/Berichte/2025_Rueckkehr_Reintegration/2025_DEval_Rueckkehr_und_Reintegration_DE.pdf

Weitere Begleitdokumente zu der Evaluierung sind hier zu finden: https://www.deval.org/de/ueber-uns/aktuelles/news/detail/reintegration-nach-der-rueckkehr-ins-herkunftsland-deval-evaluierung-empfiehlt-neuausrichtung-der-unterstuetzung

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