Politische Partizipation und Institutionenvertrauen. Ergebnisse des SVR-Integrationsbarometers 2024 (Januar 2026 – Juni 2026)
Mehr als ein Viertel der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland hat einen Migrationshintergrund. Dieser Anteil wird in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter steigen. Politische Teilhabe dieser Bevölkerungsgruppe gewinnt damit zunehmend an Bedeutung, sowohl für einen inklusiven demokratischen Prozess als auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gleichzeitig zeigen Studien jedoch, dass Menschen mit Migrationshintergrund seltener wählen und insgesamt weniger politisch aktiv sind. Ein entscheidender Faktor dabei ist das Vertrauen in politische Institutionen, das sich im Verlauf des Aufenthalts verändern kann.
Das Projekt untersucht auf Grundlage des SVR-Integrationsbarometers 2024 den Zusammenhang zwischen Institutionenvertrauen und politischer Partizipation. Dabei werden verschiedene Formen politischen Engagements sowie individuelle und kontextuelle Rahmenbedingungen analysiert. Ziel ist es, besser zu verstehen, unter welchen Bedingungen Menschen mit Migrationshintergrund politisch aktiv werden und welche Rolle Vertrauen in staatliche Institutionen dabei spielt.
Ansprechpersonen
Fabian Gülzau
Stellvertretender Leiter des Bereichs Forschung
Telefon: 030. 288 86 59 – 23
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Alex Wittlif
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Telefon: 030. 288 86 59 – 31
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