Klimawandelbedingte Mobilität

In Verbindung mit dem menschengemachten Klimawandel kommt es zu zahlreichen Wanderungen, die sich unter verschiedenen Gesichtspunkten den klassischen Wesensmerkmalen einer Migration entziehen; z. B. weil die Verlagerung des gewöhnlichen Aufenthaltsortes nur für wenige Tage oder Wochen erfolgt (z. B. im Rahmen von Evakuierungen und → Überlebensmigration zum Schutz vor plötzlichen Extremwetterereignissen) oder weil keine Staatsgrenzen überschritten werden und entsprechende Wanderungen sich somit dem Zuständigkeitsbereich von Asyl- und Migrationspolitik entziehen. In wissenschaftlichen und zum Teil auch politischen Debatten über Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Migration wird in jüngerer Zeit daher häufiger auch der Mobilitätsbegriff verwendet. Fürsprecherinnen und Fürsprecher der Rede von klimawandelbedingter Mobilität betonen zudem, dass sich dieser Begriff besonders eignet, um in den Fokus zu rücken, dass für einen adäquaten politischen Umgang mit → klimawandelbedingter Migration nicht nur das Instrumentarium der Migrationspolitik gefragt ist, sondern zahlreiche weitere Politikfelder gefragt sind.

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