Dr. Schneider diskutiert beim Café Kyiv zur Zukunft des vorübergehenden Schutzes
Berlin, 23. Februar 2026
Auf Einladung der Konrad Adenauer Stiftung und des International Centre for Migration Policy Development (ICMPD) wirkte Dr. Schneider erneut als Panellist beim Café Kyiv mit. Thema des einstündigen Panels „From emergency to uncertainty“, das von Caroline Schmidt von der KAS moderiert wurde, war die Zukunft des vorübergehenden Schutzes für ukrainische Vertriebene in Deutschland und Europa. Weitere Podiumsgäste waren Ilona Havronska, stellvertretende Ministerin für Soziales, Familie und Einheit der Ukraine, Hans Ulrich Benra, Leiter der Task Force Ukraine im Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) sowie Martin Wagner, Senior Policy Advisor für Asyl bei ICMPD.
Die Diskussionen verdeutlichten, dass sowohl in Deutschland als auch in zahlreichen anderen EU-Staaten nur wenige Vertriebene, die vorübergehend aufgenommen wurden, ihren Aufenthalt bereits langfristig über Aufenthaltstiteln zu Erwerbs- oder Bildungszwecken absichern konnten. Bislang haben auch kaum Mitgliedstaaten auf nationaler Ebene Anschluss- oder Übergangslösungen vorgelegt. Ob der Rat die Anwendung der gemeinsamen Rechtsgrundlage zum vorübergehenden Schutz bei einem Fortgang des Krieges erneut um ein weiteres Jahr, über den 4. März 2027 hinaus, verlängern wird, ist derzeit noch unklar.
Bereits zum vierten Mal organisierte die Konrad-Adenauer-Stiftung gemeinsam mit über 170 Partnerorganisationen diese Großveranstaltung im Colosseum Berlin; dieses Jahr unter dem Motto „Freedom Must Win“.

Bildunterzeile (v.l.n.r.): Dr. Jan Schneider, Caroline Schmidt (KAS), Ministerin Ilona Havronska, Hans Ulrich Benra (BMI), Martin Wagner (ICMPD)
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