Informationsreise zu Flüchtlingsaufnahme: Hochrangige Delegation aus Tschechien besucht SVR

Berlin, 17. März 2022

Eine von der Konrad-Adenauer-Stiftung organisierte Delegationsreise von Politikern aus der Tschechischen Republik machte u. a. in der SVR-Geschäftsstelle Station. Unter dem Eindruck der massiven Zuwanderung von ukrainischen Kriegsflüchtlingen waren der Ministerpräsident (Hauptmann) der Region Südmähren, Jan Grolich, sein Stellvertreter Jan Zámečník sowie der Vize-Bürgermeister der zweitgrößten tschechischen Stadt Brno, Petr Hladík, kurzfristig nach Berlin gereist, um sich zum Thema Flüchtlingsaufnahme zu informieren. Die Delegation wurde organisiert und begleitet von Mitarbeitenden der Konrad-Adenauer-Stiftung Tschechien sowie des Think Tank IKDP der tschechischen christlich-demokratischen Volkspartei (KDU-ČSL). Der Leiter des Bereichs Forschung, Dr. Jan Schneider, verglich in seinem Impuls die Fluchtbewegungen seit Kriegsbeginn in der Ukraine mit denen von 2015/16 und legte den Schwerpunkt auf die rechtlich-administrativen und praktisch-organisatorischen Herausforderungen; zum Teil zeigten sich Parallelen, überwiegend jedoch deutlich Unterschiede. Anschließend diskutierte er mit der Politikergruppe Möglichkeiten zur effizienteren Nutzung des zivilgesellschaftlichen Engagements in den Aufnahmegesellschaften sowie Möglichkeiten zur besseren Verteilung der Flüchtlinge im nationalstaatlichen und europäischen Kontext.

Tschechische Delegation zu Besuch beim Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR)
v.l.n.r.: Jan Grolich, Jan Schneider, Petr Hladík, Jan Zámečník, Jana Šandlová Vlčková (IKDP).

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