Psychosoziale Zentren im Gefüge von Asyl-, Integrations- und Gesundheitspolitik (März 2026 – Dezember 2026)
In Deutschland sind psychosoziale Zentren (PSZ) zentrale Akteure in der Versorgung von Geflüchteten mit psychischen Belastungen. Als spezialisierte, multiprofessionell arbeitende Einrichtungen bieten sie psychosoziale Beratung, Psychotherapie und weitere Unterstützungsleistungen an. Ihre überwiegend projektbasierte Finanzierung ist jedoch unsicher und begrenzt ihre Kapazitäten.
Der Koalitionsvertrag 2025 kündigt an, die PSZ weiter zu unterstützen, lässt jedoch offen, wie diese Unterstützung künftig ausgestaltet werden soll.
Das Projekt analysiert die Rolle der PSZ im Gefüge von Asyl-, Integrations- und Gesundheitspolitik sowie die daraus resultierenden Herausforderungen für Finanzierung, Zuständigkeiten und Koordination. Ziel ist eine kompakte Einordnung der PSZ im bestehenden Versorgungssystem und die Ableitung von Ansatzpunkten für eine klarere strukturelle Verankerung.
Die Befunde werden im vierten Quartal 2026 in einer Kurzinformation veröffentlicht.
Ansprechperson
Dr. Marie Mualem-Schröder
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Telefon: 030. 288 86 59 – 19
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