Begleitstudie im Rahmen der DAAD-Programme PROFI und INTEGRA (Oktober 2020 – September 2021)

Die Hürden, vor denen geflüchtete Studierende an deutschen Hochschulen beim Einstieg in den hiesigen Arbeitsmarkt stehen, sind vielfältig. In Teilen gleichen sie denen anderer internationaler Studierender, gehen jedoch noch darüber hinaus, zum Beispiel hinsichtlich des Bleiberechts. Inwieweit Flüchtlingen der Einstieg in den Arbeitsmarkt gelingt, hängt daher sehr von der Unterstützung der Hochschulen und anderer lokaler Organisationen ab. Mit dem bundesfinanzierten Programm „Integration von Flüchtlingen ins Fachstudium (INTEGRA)“ und dem „Programm zur Förderung der bildungsadäquaten Integration geflüchteter Akademikerinnen und Akademiker in den deutschen Arbeitsmarkt (PROFI)“ hat der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) zwei Instrumente entwickelt, um Flüchtlinge auf das Studium und den Berufseinstieg vorzubereiten.

Die Begleitstudie des Sachverständigenrats für Integration und Migration (SVR) soll die Praktikabilität und Wirksamkeit der Programmstrategien zur Beseitigung von Hürden auf den Weg in den Arbeitsmarkt analysieren. Ziel ist die Beschreibung von Gelingensbedingungen und Methoden, mit denen Hochschulen den zentralen Hürden für Flüchtlinge beim Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt erfolgreich begegnen können.

Die Begleitstudie wurde im Auftrag des DAAD erstellt und ist im November 2021 erschienen.

Publikation


Expertise

Flüchtlingsintegration und Fachkräftemigration: Welche Rolle spielen Hochschulen?


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