Fabian Gülzau bei Podiumsdiskussion der Friedrich-Naumann-Stiftung zu Patriotismus in der Demokratie
Düsseldorf, 2. September 2026
Dr. Fabian Gülzau hielt im Bildungszentrum NRW der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit einen Impuls zu Zugehörigkeit und Patriotismus im Einwanderungsland und nahm anschließend an der Podiumsdiskussion „Zwischen Verfassung, Vielfalt und Heimat. Patriotismus in der Demokratie“ teil. Mit ihm diskutierten Henning Höne, MdL und Landesvorsitzender der FDP Nordrhein-Westfalen, sowie der Journalist und Autor Hasnain Kazim.
Auf Basis des SVR-Integrationsbarometers 2026 und der ALLBUS-Kumulation 1980–2023 verortete Dr. Gülzau die Debatte empirisch. Er zeigte, dass sich eine große Mehrheit der Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund Deutschland zugehörig fühlt und, dass eine gleichzeitige Verbundenheit mit dem Herkunftsland dem nicht entgegensteht: Duale Identitäten sind unter Menschen mit Migrationshintergrund weit verbreitet. Zugleich wird Zugehörigkeit heute überwiegend an erwerbbaren Merkmalen festgemacht – etwa der deutschen Sprache oder dem Bekenntnis zum Grundgesetz – und kaum noch an ethnischer Abstammung. Als Bezugspunkt nationalen Stolzes hat das Grundgesetz über die Zeit deutlich an Bedeutung gewonnen.
Die Veranstaltung wurde vom Landesbüro NRW der Stiftung gemeinsam mit dem Landesverband Liberale Vielfalt NRW ausgerichtet.
Die Präsentationsfolien können Sie hier herunterladen.


Bildnachweis: Wolfram Bölte
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